Warum der Beckenboden entscheidet, ob Rhythmus Lust oder bloße Mechanik wird

Warum der Beckenboden entscheidet, ob Rhythmus Lust oder bloße Mechanik wird auf fixxckmaschine69.de

Der Beckenboden ist kein nebensächliches Muskelpaket unter der Lust, sondern die lebendige Grenze, an der jeder Stoß einer Sexmaschine entweder aufgenommen, verdichtet und in Erregung übersetzt oder abgewehrt, verhärtet und in Druck ohne Sinn verwandelt wird: Er trägt Blase, Gebärmutter und Enddarm, umschließt Vagina und Anus, pulsiert beim Orgasmus in Wellen und kann sich im Takt eines Motors so fein öffnen und schließen, dass aus einer technischen Vor-und-Zurück-Bewegung plötzlich das Gefühl entsteht, von innen gehalten, gemolken und zugleich unerbittlich gefüllt zu werden. Wer ihn nur als „etwas, das man anspannen soll“ kennt, verpasst die eigentlich erotische Sprache dieses Gewebes – das langsame Nachgeben beim Einführen, das unwillkürliche Zucken, wenn derselbe Winkel zum zwanzigsten Mal die vordere Wand streift, das weiche, nasse Umschließen, das den Schaft nicht hinausschiebt, sondern ihn bittet zu bleiben. Eine Maschine gibt einen gleichmäßigen Impuls; der Beckenboden entscheidet, ob dieser Impuls als genommen werden, als tiefes Vollsein, als G-Punkt-Ziehen oder als stumpfes Stoßen ankommt. Genau deshalb gehört dieses Thema nach Einstieg und Gleitgel in denselben Ratgeber: Ohne Verständnis für Spannung, Lösung, Atmung und Rhythmus bleibt selbst das beste Gerät ein Stab mit Motor, und mit diesem Verständnis wird derselbe Stab zu etwas, das den ganzen Unterleib in einen einzigen, zunehmend gierigen Takt zieht.

Weiterlesen

Top